Konrad-Adenauer-Realschule Werne
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Konrad-Adenauer-Realschule
Bahnhofstr. 10
59368 Werne
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Telefon: 02389/4029960
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Die Konrad-Adenauer-Realschule gestern und heuteDie Geschichte der SchuleDie Konrad-Adenauer-Realschule (KAR) ist die einzige Realschule in der Stadt Werne. Entsprechend groß ist der Einzugsbereich unserer Schülerinnen und Schüler, die zurzeit aus fünf Grundschulen in Werne und Werne-Stockum kommen. In Zeiten, in denen kein Schülerüberhang vorliegt, nehmen wir auch Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule der Gemeinde Südkirchen auf, da diese Gemeinde über kein eigenes Realschulangebot verfügt. Für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte ist die Realschule aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage mit verschiedenen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Das Schulgebäude liegt an der zentralen Kreuzung Bahnhofstraße/ Münsterstraße. Nur 150 Meter weiter liegt der Werner Busbahnhof. Fußgänger- und Radfahrerampeln, sowie Radwege an der Kreuzung ermöglichen unseren Schülerinnen und Schülern, die Schule sicher zu erreichen. In ihrer heutigen Struktur und Lage ist die städtische KAR seit über 50 Jahren ein fester Bestandteil des Bildungsangebots der Stadt Werne. Die Ursprünge der Schule reichen jedoch bis ins 14. Jahrhundert zurück, so dass wir als traditionsreiche Bildungsstätte auf eine über 650-jährige Geschichte zurückblicken. 1346 wurde eine Lateinschule in Werne erstmals urkundlich erwähnt. Diese Schule wurde 1848 in die Rektoratschule Werne umgewandelt und von katholischen Geistlichen geleitet. 1910 wurde die kirchliche geführte Schule in eine öffentlich-städtische Schule umgewandelt. Die Leitung übernahm ein katholischer Rektor, Herr Brüggemann, der die Schule aber nach kurzer Zeit wieder verließ. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Rektoratschule 1922 mit der Höheren Mädchenschule vereinigt und in "Höhere Stadtschule Werne" umbenannt. Auf Grund der Weltwirtschaftskrise wurde auch die Stadt Werne zu drastischen Einsparungen im Haushalt gezwungen. Dies hatte unter anderem die Streichung von Lehrkräftestellen und die Zusammenlegung von Jungen- und Mädchenklassen zur Folge. Über die Geschichte der "Höheren Stadtschule Werne" in der Zeit des Nationalsozialismus gibt es kaum Unterlagen. Erst im Schuljahr 1935/36 schieden altbewährte Kollegen aus dem Kollegium aus und wurden durch Erzieher mit nationalsozialistischer "Staatsgesinnung" und arischer Herkunft ersetzt. Dies war allerdings nicht nur die Folge einer politischen "Säuberung", sondern privater Gründe (Tod, Heirat, Versetzung, Pensionierung usw.). 1937 wurde die Rektoratschule Herbern aufgelöst und ging in der Rektoratsschule Werne auf. Im Jahre 1939 wurde diese in eine Mittelschule umgewandelt. 1943 wurde damit begonnen, die Mittelschule jahrgangsweise in eine Hauptschule umzuwandeln. Am 22. Februar 1945 musste die Schule wegen des Krieges geschlossen werden. In der zweiten Märzhälfte 1945 wurde der Unterricht noch einmal für 14 Tage wieder aufgenommen. Erst am 26. Februar 1946 wurde die Schule wiedereröffnet. Vorher gab es Streit um den Schultyp. Während Teile der Bevölkerung gerne die Gründung einer Oberschule bzw. eines Gymnasiums gesehen hätten, wurde die Schule wieder als Rektoratsschule Werne neu eröffnet. Eine Entnazifizierung der an der Schule beschäftigten Lehrkräfte fand schon im gleichen Jahr statt. Die ersten Schuljahre der Nachkriegszeit waren von Versorgungsschwierigkeiten, Lehrkräftemangel und ständigem Wechsel in der Schulleitung geprägt. 1953 wurde die Rektoratschule in die "Städtische Realschule Werne" umgewandelt. Im gleichen Jahr begann die Planung für ein neues Schulgebäude an der Bahnhofstraße, da das Schulgebäude am Kirchplatz zu klein wurde. Die Realschule nutzte zusätzlich noch Räume in der Wienbredeschule, im Homann'schen Haus und im VEW-Gebäude am Hagen. Am 19. April 1955 begann das Schuljahr 1955/56 im neuen Schulgebäude an der Bahnhofsstraße, in dem sich die Schule heute noch befindet. Bis 1962 wuchs die Zahl der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich von 345 auf 420. Durch die Gründung des St. Christophorus-Gymnasiums 1955 als reine Jungenschule veränderte sich die männliche Schülerstruktur der Realschule. Im Jahr 1969 wurde der heutige Mittelbau des Schulgebäudes fertig gestellt. Rasant steigende Schülerzahlen in den siebziger Jahren führten dazu, dass die Realschule erneut in Raumnot geriet. Daher wurde ein zweiräumiger Pavillon auf dem Schulhof errichtet und zudem wurden die sechsten Klassen in die Steintorschule verlegt. 1980 wurde der Neubau mit acht zusätzlichen Klassen- und drei Fachräumen bezogen. Die Raumkapazität entsprach nun der Vierzügigkeit der einzelnen Jahrgänge. Im gleichen Jahr wurde die Schule in "Städtische Konrad-Adenauer-Realschule Werne" umbenannt. 1989 blickte die KAR auf 50 Jahre Mittel- bzw. Realschule in Werne zurück, im Jahre 2005 feierte die Konrad-Adenauer-Realschule 50 Jahre Standorttreue im Gebäude an der Bahnhofstraße 1 in Werne. Heute, im Jahr 2008 liegt eine über 650-jährige traditionelle und innovative Zeit hinter uns, die die Zukunft mitbestimmen wird. Zurzeit werden die Schülerinnen und Schüler der KAR von 33 kompetenten und motivierten Lehrkräften nach aktuellen Bildungs- und Erziehungsstandards auf ihrem Lern- und Lebensweg begleitet. Schulleitung und LehrerkollegiumAktuell besuchen 600 Schülerinnen und Schülern die KAR, die in der Regel vierzügig geführt wird. Derzeit gibt es 22 Klassen. Der 5. und 10. Jahrgang werden derzeit dreizügig geführt. Die Schülerinnen und Schüler werden von 33 Lehrkräften fachlich und pädagogisch betreut, darunter ein evangelischer Pfarrer und eine evangelische Pfarrerin sowie eine Lehramtsanwärterin. Die Leitung der KAR liegt in den Händen von Ursula Jahn-Gilles (Schulleiterin), Rita Weßel (Konrektorin und stellvertretende Schulleiterin), und Johannes Spallek (2. Konrektor). Das heutige Lehrerkollegium
* Die aufgeführten Lehrbefähigungen wurden durch eine Qualifikationserweiterungsmaßnahme erworben. Das Logo der KARIm Mittelpunkt der KAR stehen unsere Schülerinnen und Schüler. Diese Tatsache spiegelt auch unser Logo wieder. Das Logo der KAR soll die Identifikation von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften mit der Realschule fördern. Daher hat die Schulleitung auch keine professionellen Designer mit der Gestaltung des Logos beauftragt. Stattdessen hat Schulleiterin Ursula Jahn-Gilles 1996 einen Schülerwettbewerb für den Entwurf eines Logos ausgeschrieben. Das Logo beinhaltet die Initialen des Schulnamens und besitzt daher einen hohen Wiedererkennungswert. Durch die Aufwärtsbewegung der Buchstaben und die Be-wegung/ lebendige Gestik der Mädchen- und Jungenfiguren strahlt es Dynamik und Optimismus aus. Das bedeutet: Die KAR versteht sich als aufstrebende Schule, in der sich etwas bewegt. Die Aufwärtsbewegung deutet außerdem an, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Schule mit Erfolg abschließen. Durch ihre Freude, ihre Tatkraft und Energie gestalten unsere Schülerinnen und Schüler die Schule mit. |