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Konrad-Adenauer-Realschule
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Unterrichtsprinzipien und -organisation

Qualitätssicherung: Guter Unterricht

Der Unterricht ist die Kernaufgabe jeder Schule. Nachfolgende Kriterien für guten Unterricht richten sich sowohl an Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler als auch an die Eltern, denn wir sind der Überzeugung, dass alle drei Gruppen zum Gelingen guten Unterrichts beitragen.

Wir Lehrkräfte sind dafür verantwortlich, dass guter Unterricht

  • Fachkompetenz und Allgemeinwissen sowie methodische und soziale Fähigkeiten vermittelt.
  • die Schülerinnen und Schüler motiviert und versucht, sie in kleinen Schritten zu selbstständiger Gestaltung von Lernprozessen anzuleiten, ihnen durch eine flexible Unterrichtsführung die selbstständige Erarbeitung von Lösungswegen zu ermöglichen.
  • vielfältige Formen des Lehrens und Lernens beinhaltet.
  • Vorschläge von Seiten der Schülerinnen und Schüler für Unterrichtsinhalte einplant, soweit dies fachspezifisch möglich und sinnvoll ist
  • den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zum Lerninhalt eröffnet, wobei alle verfügbaren, auch außerschulischen Informationsmöglichkeiten genutzt werden können.
  • möglichst oft in einer positiven Lernatmosphäre stattfindet, indem Offenheit, Teamgeist, Einhaltung vereinbarter Regeln der Fairness und ein respektvoller Umgang eingeübt werden.
  • in einem Raum stattfinden kann, der im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten unterrichtsbezogene Gestaltung zulässt.
  • auf der Basis der Richtlinien und Lehrpläne fachkompetent, methodisch und didaktisch so aufbereitet ist, dass er dem Erfahrungshorizont unserer "Real"-Schülerinnen und Schüler entspricht. Dabei sollen Unterschiede im Vorwissen und im Leistungsvermögen der einzelnen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Die Schülerinnen und Schüler leisten ihren Beitrag zum Gelingen des Unterrichts durch

  • Offenheit und Interesse für den Unterrichtsstoff.
  • Aufmerksame und aktive Mitarbeit im Unterricht sowie die Übernahme kleinerer und größerer Aufgaben, z. B., indem sie Material besorgen oder Referate verfassen.
  • das Einhalten gemeinsamer Regeln (z.B.Pünktlichkeit).
  • die Mitwirkung am Aufbau einer guten Klassengemeinschaft.
  • die Mitwirkung in der Schulgemeinschaft, z. B. durch ihre Mitverantwortung innerhalb der Klasse und der SV oder bei der Organisation von Aktionen.
  • die Vor- und Nachbereitung des Unterrichts, z. B. durch Erledigung der Hausaufgaben und das Mitbringen des erforderlichen Unterrichtsmaterials.

Die Eltern unterstützen den Lernprozess ihrer Kinder im Unterricht, indem sie

  • Interesse zeigen am Werdegang ihres Kindes. Dazu gehört,
  • dass sie Interesse zeigen an den Unterrichtsinhalten und mit ihren Kindern darüber ins Gespräch kommen.
  • dass sie ihren Kindern bei der Bewältigung der täglichen Pflichten, wie z. B der Erledigung der Hausaufgaben, dem Packen der Schultasche und der Beschaffung von Materialien helfen.
  • dass sie ihre Kinder dazu erziehen, bestehende und abgesprochene Regeln einzuhalten und diese auch zu Hause mittragen.
  • dass sie auf vielfältige Weise mit den Lehrkräften zusammen arbeiten.
  • dass sie insgesamt regen Anteil am gemeinsamen Schulleben nehmen.

Das pädagogische Angebot

Allgemeines

Die KAR als einzige Realschule am Ort bemüht sich um eine Förderung aller Fächer. Auf diese Weise wird den Schülerinnen und Schülern ein möglichst breit gefächertes Bildungsangebot gemacht, das ihnen verschiedene Berufswege eröffnet oder den Besuch weiterführender/ berufsbildender Schulen ermöglicht.

Die Entlassschüler sind im Bereich der Grundrechenarten sowie der Prozent- und Zinsrechnung geübt. Um dies Ziel zu erreichen werden in jedem Schuljahr Wieder-holungsstunden in Mathematik durchgeführt, die eine dauerhafte Festigung des Unterrichtsstoffes bewirken. Um die Schülerinnen und Schüler zum selbstständigen Arbeiten anzuleiten, besteht außerdem innerhalb der Fachkonfe-renz Mathematik die Absprache, im Unterricht verstärkt kumulative Aufgaben lösen zu lassen: Dabei bezieht sich die Aufgabenstellung nicht nur auf den Stoff, der gerade Unterrichtsthema ist, sondern umfasst alle bereits behandelten Themen.

Die Deutschfachkonferenz arbeitet zurzeit an Konzepten, mit denen die Lesefähigkeit und das Textverständnis der Schülerinnen und Schüler verbessert werden soll. Die 5-Gang-Lesetechnik soll auch außerhalb des Deutschunterrichtes im übrigen Fachunterricht angewendet werden. Mit folgenden Schritten kann ein Text inhaltlich erschlossen werden: 1. Überblick, 2. Fragen, 3. Lesen, 4. Rekapi-tulieren, 5. Rückblick. Außerdem will die FK Deutsch zur Förderung der Lesefähigkeit verstärkt Lesewettbewerbe veranstalten sowie Langzeitaufgaben im Unterricht verteilen. Zur Förderung der Schreibfähigkeit gibt es in vielen Fachschaften bereits Facharbeiten, die die Schülerinnen und Schüler anstelle einer Klassenarbeit schreiben müssen.

Selbstständiges und teamorientiertes Arbeiten erlernen unsere Schülerinnen und Schüler besonders in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern, und zwar vor allem im Rahmen von Projektarbeiten. Diese umfassen unter anderem die Recherche in Kleingruppen (z. B. Internetrecherche) und die arbeitsteilige Projektbearbei-tung bis hin zur Präsentation (z. B. mit PowerPoint) nach dem KIRPP-Prinzip (Kom-munizieren, Informieren, Recherchieren, Publizieren und Präsentieren).

Die Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler soll außerdem durch das Arbei-ten an "Lernstationen" gefördert werden, ebenso durch arbeitsteilige Gruppenarbeit. In den Lernstationen bearbeiten die Schülerinnen und Schüler in selbst gewählter Reihenfolge Aufgaben oder sie experimentieren.

Die Verteilung der Fächer auf die einzelnen Jahrgangsstufen im Schuljahr 2009/10 (1)

  Klasse 5   Klasse 6   Klasse 7   Klasse 8   Klasse 9   Klasse 10   Summen neue APO  
  Ist Soll Ist Soll Ist Soll Ist Soll Ist Soll Ist Soll Ist Soll
Religion 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 12 12
                             
Deutsch   4+1E 4 4+1E 4 4 4 4 4 4 4 3-4 26 24
                             
Geschichte     2 2   1 2 2 2 2 2   8  
Erdkunde 2 2 0 2 1 2 2 2   0 2 3-5 8 22
Politik 2 1 0   2 2 0   2 2 0   6  
                             
Englisch 4+1E 4 4 4 4 4 4 4 3+1E 3 4 3-4 26 22
Mathematik 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4-5 24 24
                             
Physik 1 1     2 1 2 2 1 0 1   7  
Chemie   0     0 2 2 2 1 2 1 3-4 4 22
Biologie 2 2 2 2 1 1 0 1 2 1 2   9  
                             
Sport 3 3 3 3 2 3 3; 2 2 3 2 2-4 14 18
                             
Französisch/     3 3                    
weitere Diff.         3 3 3 3 3 3 4 3-4 13 12
                             
Kunst 1 2     1+1E 1     1+1E   1   6  
Musik 1 2 1 2         0 1 0 2-4 2 16
Textilg. 0   2 2 2 2 2 2 0 0 0   6  
                             
WP II                 0 2-3 0; 2-3 0 4-6
Ergänzungsst. 2   1   1       2       6 14
(1) Die Verteilung der Stundenanteile auf die Jahrgangsstufen ist mit den Fachkonferenzen abgesprochen worden.

Wahlpflichtbereich I im Schuljahr 2009/10

Den Schülerinnen und Schülern steht im Rahmen des Differenzierungsunterrichts ein breites Angebot an Wahlmöglichkeiten zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen den Fächern Französisch, Chemie, Physik, Technik, Biologie, Sozialwissenschaft und Informatik.

An jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften werden an der KAR derzeit angeboten: Chor, Musical, Theater. Im zehnten Jahrgang haben die Schülerinnen und Schüler zusätzlich die Möglichkeit, an einem Rechtskundekurs teilzunehmen. Seit mehreren Jahren werden Arbeitsgemeinschaften im Bereich Informatik angeboten.

  • 1. fs-Kurs: Französisch (3)* Bi/Ch/Ph (4)
  • 2. nb-Kurs: Biologie (3)* Ch/Ph (4)
  • 3. nc-Kurs: Chemie (3)* Bi/Ph (4)
  • 4. np-Kurs: Physik (3)* Bi/Ch (4)
  • 5. sw-Kurs: Sozialwissenschaft (3)* Bi/Ch/Ph (4)
  • 6. tc-Kurs: Technik (3)* Bi/Ch/Ph (4)
  • 7. if-Kurs: Informatik (3)* Bi/Ch/Ph (4)
(*) = Klassenarbeitsfach
  • Die wöchentliche Stundenzahl der SChüler/innen liegt in der Jahrgangsstufe 8 bei 29-31 Stunden pro Woche
  • Es werden insgesamt vier Kurse gebildet

Wahlpflichtbereich II

In der Jahrgangsstufe 10 (alte AO-SI) erweitert sich das Unterrichtsangebot um eine weitere Wahlmöglichkeit (sog. Wahlpflichtbereich II).

Anmerkung: In diesem Schuljahr kann aufgrund von Lehrermangel der WPII-Bereich nicht angeboten werden.

Lernen mit neuen Medien

In unserer heutigen Welt werden Kinder und Jugendliche stark durch Medien be-stimmt. Zu diesen Medien gehören: Fernseher, Rundfunk, Presse, Film, Ton- und Bildträger sowie Computer und Internet.

In der Medienerziehung unserer Schule steht nicht der Umgang mit Medien im Vordergrund, sondern deren Funktion in Bezug auf Wissensvermittlung und Erziehung.

Medienerziehung stellt kein eigenes Fach und keinen eigenen Lernbereich dar. Sie ist auf die Realisierung in verschiedenen Fächern sowie in Sonderformen z.B. Pro-jekttagen oder Arbeitsgemeinschaften angewiesen.

Das Lernen mit Neuen Medien an unserer Schule soll sich vorwiegend auf die Bereiche der computergestützten Medien ausrichten, die die Chance bieten, neue Lernwege zu entdecken, eigenständige Wissensaneignungen zu fördern und Schlüsselqualifikationen wie Kommunikationskompetenz, Teamarbeit, oder Informationsbeherrschung zu entwickeln.

Zielsetzung der Medienerziehung

Die Schülerinnen und Schüler sollen

  • lernen moderne Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und der Gestaltung von Medien sowie deren Nutzen für ihren Lernprozess und ihre eigene Arbeit kennen.
  • sich in einer von Medien geprägten Welt sicher zu bewegen, ihre Interessen zu wahren und sich vor Gefahren zu schützen (Dialerschutz, Spam-Mails, Einkaufen im Internet, eBay, usw.).
  • erwerben Fähigkeiten, die im Berufsleben erwartet werden, die ihr Selbstbe-wusstsein stärken und ihre Lebenschancen verbessern.
  • sollen Medieninhalte kritisch hinterfragen, Medieneinflüsse erkennen und aufarbeiten, sowie sich vor Manipulationen durch Medien schützen.
  • lernen, sich nicht nur Informationen durch das Internet zu beschaffen, sondern aus der Vielfalt der Informationen die wirklich notwendigen auszuwählen, zu bewerten und zu beurteilen.
  • lernen, die Rechtslage im Hinblick auf Copyright, Datenschutz, Wahrung der Persönlichkeitsrechte kennen und nach dieser zu handeln.

Technische Ausstattung

Auf eine genauere Spezifikation der Hardware kann an dieser Stelle verzichtet wer-den, da diese für den Einsatz im Unterricht von geringer Bedeutung ist und im Rahmen der technischen Entwicklung dem ständigen Wandel unterzogen ist.

Alle Fachräume sind mit einem Computer, Monitor, Drucker und Beamer ausgestattet.

Ein stationärer Computerraum ist mit 20 PCs (+ Lehrcomputer), Beamer und jeweils einem Laser- sowie Tintenstrahldrucker eingerichtet.

Auf jedem Flur ist ein Wagen mit Laptop und Beamer vorhanden, der bei Bedarf in den entsprechenden Klassenraum geschoben werden kann.

Grundsätze des Einsatzes von Computern im Unterricht

Die Arbeit am PC und mit dem PC soll

  • den "normalen" Unterricht nicht ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen, wenn dies Vorteile gegenüber den "herkömmlichen" Medien verspricht (Medienvielfalt).
  • den Schülerinnen und Schülern als eine weitere Lernmethode und Lernhilfe dienen (Medienvielfalt).
  • zu Publikation und eigenständigen Textproduktionen und Textgestaltung an-regen (Motivation/ Kreativität).
  • im Unterricht hinsichtlich ihrer Notwendigkeit, Effizienz und Glaubwürdigkeit (Internet) kritisch hinterfragt werden (Evaluation/ Medienkritik).

Grundsätzlich lassen sich folgende Möglichkeiten des Computereinsatzes im Unterricht unterscheiden:

  • 1. Der Computer als Präsentationsmedium
  • 2. Informationsbeschaffung durch Internet oder digitale Lexika
  • 3. Nutzung von Office-Programmen
  • 4. Einsatz von Lernprogrammen und Simulationen
  • 5. Entwicklung einer eigenen Homepage und Programmierung
  • 6. Nutzung des Computers als Kommunikationsmedium

Der Einsatz des Computers kann und soll in (fast) allen Fächern erfolgen.

Ausbildung der Schülerinnen und Schüler

Arbeit mit neuen Medien soll nicht durch isolierte Unterrichtseinheiten vermittelt, sondern in den normalen Fachunterricht integriert werden.

Hierbei wird fachlich inhaltliches Lernen handlungsorientiert mit dem Erlernen von Software verschiedener Art verbunden.

Um die Schülerinnen und Schüler in die grundsätzliche Handhabung der schuleigenen Computer (z.B. Anmeldung an das Netzwerk) einzuführen, wird eine Einführung in den Computerraum in das Projekt "Lernen lernen" zu Beginn des 5. Schuljahres eingebettet.

Der Ist-Zustand

Einsatz des Computers im Informatikunterricht: Ab dem Schuljahr 2004/05 bietet die Schule für die Klassen 8 das Wahlpflichtfach "Informatik" als Unterrichtsfach mit schriftlichen Arbeiten (Hauptfach) an.

Neben Informatik als "Hauptfach" wird das Fach weiterhin für die Klassen 9 und 10 als Wahlpflichtfach II, bzw. AG angeboten. In diesem Bereich werden die Schülerinnen und Schüler vorrangig am Software-Paket "Microsoft Office. Im Wahlpflichtbereich II wird zudem eine AG angeboten, die sich mit der Thematik Schülerzeitung/Homepage befasst. Hier wird eine Schülerzeitung erstellt, die sowohl in Print-Form, als auch Online publiziert wird. Dabei steht nicht die HTML-Programmierung, sondern der Aufbau der Seiten und Effizienz und Geschwindigkeit im Vordergrund.

Methodenlernen

In einer 1 ½ jährigen Fortbildung (nach Unterrichtsende) und einem pädagogischen Tag hat das Lehrerkollegium ein Methodenkonzept für die Schule erstellt. Es sollen in 1-2 Tagen im Schuljahr in jeder Klassenstufe grundsätzliche Methodentechniken erlernt werden.

Folgende Themen sind in den Jahrgangsstufen für die Methodentage vorgesehen:

Jahrgang 5: Grundsätze der Gruppenarbeit

Jahrgang 6: Hilfen zur Vorbereitung auf Klassenarbeiten

Jahrgang 7: Informationsbeschaffung

Jahrgang 8: Textbearbeitung: Markieren und Strukturieren

Jahrgang 9: Präsentationstechniken

Jahrgang 10:Lernhilfen zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfung

Es wird überlegt, das Konzept auf einen zweiten Methodentag pro Klasse auszuweiten. Zudem muss die Umsetzung im Fachunterricht noch festgelegt werden.


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