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Soziale Kompetenzen

a) Lernen lernen

Der Erwerb von Fachkompetenz muss Hand in Hand gehen mit dem Erwerb von Methodenkompetenz. Die KAR möchte die Schülerinnen und Schüler darin unterstützen, ihre Lernfähigkeiten so zu entwickeln, dass sie ihre Lernprozesse selbständig und effizient steuern können. Damit folgen wir dem anerkannten Leitbild einer guten Lernkultur, das F. E. Weinert beschrieben hat. Danach sollen unter anderem die Lernprozesse selbst zum Gegenstand des Unterrichts werden. Die Lehrkräfte sollen nicht nur mit den Schülerinnen und Schülern reflektieren, was diese gelernt haben, sondern auch wie sie es gelernt haben. Das bedeutet, für jedes Fach die erfolgreichen Lernstrategien zu erfassen und bewusst zu machen.

Bisher veranstaltet die KAR in der Einführungswoche der 5. Klassen das Projekt "Lernen lernen". Ziel dieses Projekts ist es, den Schülerinnen und Schülern Grund-sätze von Lernkompetenz zu vermitteln: z.B. Lernorganisation, Arbeitsplatzgestaltung, Heftführung und die Erledigung der Hausaufgaben.

Der Verlauf der ersten Schulwoche ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Stundenplan der Klassen 5 in der ersten Schulwoche des Schuljahrs 2009/10

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
1. Std.   Begrüßungslied u. Kennenlernspiele: Plätze tauschen Pr. Spr. S.10
Schubladenspiel KG S.74 Tierfamilienspiel, Atomspiel
Spiel oder Lied z.B. Obstsalat S.67 KG/A1
Hefte und Mappen - Gestaltung
Inhaltsverzeichnis, Beschriftung, Hausaufgabenheft
TÜV-Liste (Kopie)
eigenen Steckbrief entwerfen und als Hausaufgabe fortsetzen Planung des Klassenfrühstücks Klassenfrühstück
2. Std. 8.30 Uhr Gottesdienst "Partnerinterview"
Gestaltung von Namenschildern und Platzkarten als Hausaufgabe
5 U.-stunden Stationenlernen mit den folgenden Inhalten:
Inhalt der Schultasche, Umgang mit Büchern, Heft- und Mappenführung (1. Std.)
(3. Std.) 5. und letzte Stunde des Stationenlernens
3. Std. Begrüßung in der Ballspielhalle
Klassenfoto
Schulrallye
+Rundgang durch die Schule: z.B. Müllentsorgung, Fahrradständer, Schulordnung, Fachräume, Vertretungsplan, Hausmeister
Vorstellung der Paten
S.13 KG + Lernkompetenz S.26
Hausaufgaben: Zeiteinteilung, Tasche packen, Arbeitsplatz zu Hause, Gedächtnisübungen, Konzentrationsübungen, Lerntypentest
Grundlagen: Lernenlernen-Mappe + angegebenes Material (2.Std.)
(4. Std.) FU nach Plan
4. Std.; Unterricht: Klassenlehrer/in Stundenplan, Bücher, Listen
Material für die kommenden Tage: Folienstift, Edding, eigenes Foto, Schuhkarton, Schere Klebstoff, Hausaufgabenheft
Fortsetzung FU nach Plan
Die Fächer Englisch und Sport sollten vertreten sein.
FU nach Plan Ideen zur Verteilung von Klassendiensten
Sitzordnung: Sympathiebogen S.20 KG; S.21ff KG "Blitzlicht" S. 18 KG
5. Std. Kennenlernspiele im Stuhlkreis:
"Schlüsselkönig" KG S.72/73
"Ich heiße..." S.73 KG/B3
FU nach Plan FU nach Plan FU nach Plan FU nach Plan
6. Std. Nachbesprechung FU nach Plan
Nachbesprechung
FU nach Plan
Nachbesprechung
FU nach Plan
Nachbesprechung
FU nach Plan
Nachbesprechung

Außerdem soll die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler innerhalb der neuen Klassengemeinschaft gestärkt werden: Die Schülerinnen und Schüler sollen sich kennen lernen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdecken, Regeln und Rituale für den gemeinsamen Umgang entwickeln.

In der Einführungswoche führen die Schülerinnen und Schüler unter anderem Konzentrations- und Gedächtnisübungen sowie einen Lerntypentest durch. Grundlage ist neben anderen Materialien eine "Lernen-lernen-Mappe".

Im laufenden Schuljahr werden die Ansätze der Einführungswoche weiter vertieft. Im Bereich der Sozialkompetenz lernen die Fünftklässler, sich selber wahrzunehmen, sich gegenseitig zu respektieren, einander zuzuhören und sinnvoll mit Konflikten umzugehen (siehe hierzu auch Kapitel 4b). Im Bereich der Lernkompetenz üben die Schülerinnen und Schüler die Klassenar-beitsvorbereitung, Partner- und Gruppenarbeit sowie Lerntechniken ein.

Schwerpunkte im Projekt der Klassen 5 sind z. B. im Fach Deutsch das Entwickeln und Einhalten von Gesprächsregeln, im Fach Englisch das Führen eines Vokabelheftes.

b) Sozialverhalten und Kommunikation

Neben der Vermittlung fachlicher und methodischer Kompetenzen ist es uns wichtig, die Schüler zu sozialer Verantwortung anzuleiten.

Die Schülerinnen und Schüler sollen erfahren, dass jede(r) von ihnen mit ih-rem/seinem Verhalten aktiv zum Gelingen der Gemeinschaft beitragen kann und muss.

Wir möchten an der KAR eine Schulkultur schaffen, durch die den Schülerinnen und Schülern soziale, demokratische und persönliche Werte vermittelt werden. Dazu gehört nach unserem Verständnis auch, dass die Gemeinschaft von Mitschülern und Lehrkräften einen verlässlichen Bezugsrahmen für jeden Schüler bietet. Jeder Einzelne soll sich einerseits in der Klassen- und Schulgemeinschaft gut aufgehoben und sich gleichzeitig für sie verantwortlich fühlen. Im gemeinsamen Umgang sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, Regeln der Gemeinschaft zu akzeptieren und einzuhalten.

Ihr Engagement und ihre Verantwortung innerhalb der Gemeinschaft üben und er-proben die Schülerinnen und Schüler in Ämtern wie Schülervertreter, Klassenspre-cher oder Klassenbuchführer. Damit unsere Schülerinnen und Schüler sich mit der KAR identifizieren und sich dort wohl fühlen, legen wir Wert darauf, dass sie soweit wie möglich das Erscheinungsbild der Schule mitgestalten. Hierzu gehört die regel-mäßige Ausstellung von Schülerarbeiten -vorwiegend aus dem Kunstunterricht - in der Pausenhalle und den Fluren sowie die Mitgestaltung der Klassenräume durch Eltern und Schüler.

Damit sich auch unsere neuen Schülerinnen und Schüler in den Erprobungsstufen schnell in unsere Schulgemeinschaft einfügen können, stehen ihnen traditionell ältere Schülerinnen und Schüler aus den 9.1O. Klassen als Paten zur Seite. Sie geben den Neuankömmlingen Orientierungshilfen und beraten sie bei Problemen mit Mitschülern oder Lehrkräften. Die Paten organisieren z.B. auch Spielnachmittage.

Zu einem positiven Sozialverhalten gehört auch die Fähigkeit, Konflikte gewaltfrei und in gegenseitigem Einverständnis zu lösen. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen, die Bedürfnisse und Ansprüche anderer zu erkennen und zu respektieren. Kompromissfähigkeit, Rücksichtnahme und Toleranz sind die Eigenschaften, die bei einer sinnvollen Konfliktbewältigung gefragt sind. Im Rahmen der Erziehung zur sozialen Kompetenz bietet die KAR den Schülerinnen und Schülern zwei Möglichkeiten der Hilfestellung beim konstruktiven Umgang mit Problemen und Konflikten:

1. Beratungslehrkräfte

An unserer Schule gibt es drei ausgebildete Beratungslehrkräfte. Diese helfen den Schülerinnen und Schülern, in Spannungssituationen im privaten oder schulischen Bereich angemessene Lösungen zu finden. In extra ausgewiesenen Beratungsstunden werden die Probleme des einzelnen Schülers besprochen und mit ihm aufgearbeitet. Zudem gibt es drei Lehrkräfte, die Beratungslehrkräfte für die Berufswahlorientierung sind.

2. Streitschlichter

Seit dem Schuljahr 2000 ist das Projekt "Streitschlichtung durch Schüler für Schüler" ein Element im Gesamtkonzept der Gewaltprävention an unserer Schule. Ziel dieses Projekts ist es, Schülern beizubringen, ihre Konflikte auch ohne Gewaltanwendung zu lösen. Bei der Streitschlichtung geht es nicht darum, dass Schuldige gefunden und bestraft werden. Stattdessen werden den beteiligten Konfliktparteien Wege aufgezeigt, wie sie in Zukunft besser miteinander umgehen können.

In einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 von zwei Ausbildungslehrerinnen zu Mediatoren (Vermittlern) ausgebildet. Auf der Grundlage dieses Trainings können die Schülerinnen und Schüler dann in der Jahrgangsstufe 10 mit Schülern der unteren Jahrgänge Streitschlichtungsgespräche führen.

Diese Gespräche sind freiwillig und vertraulich, die Mediatoren sind neutral. Für den Gesprächsverlauf gibt es feste Regeln, auf deren Einhaltung die Mediatoren zu achten haben:

a) dem anderen zuhören

b) den anderen ausreden lassen

c) den anderen nicht beleidigen

Im ersten Schritt des Gesprächs schildert jede der Konfliktparteien aus ihrer Sicht, was vorgefallen ist. Die Mediatoren fragen gegebenenfalls nach und wiederholen einzelne Punkte zur Klärung der Sachlage.

Im zweiten entscheidenden Schritt werden die Beteiligten nach ihrem Anteil am Streit und nach ihren Gefühlen gefragt. Dabei werden die jeweiligen Konfliktpartner dazu angeleitet, sich in die andere Partei hineinzuversetzen und ihre Gefühle nachzuvollziehen.

In einem dritten Schritt sollen die Schülerinnen und Schüler dann notieren, was sie selber in Zukunft anders machen wollen und was sie vom anderen erwarten.

Im vierten und letzten Schritt treffen die Konfliktparteien mit Hilfe der Mediatoren Vereinbarungen, die schriftlich in einem Vertrag festgehalten werden, der von allen unterschrieben wird.

Es hat sich gezeigt, dass die meisten Schülerinnen und Schüler diese Vereinbarungen, die sie ja selber gefunden haben, auch tatsächlich einhalten. Sie sind oft dankbar, dass ihre Probleme ernst genommen werden und verstehen auch ihre Mitschüler besser.

Die Mediatoren wiederum erwerben durch ihre Ausbildung und durch ihre Tätigkeit als Schlichter wichtige Fähigkeiten, sowohl für ihre persönliche als auch ihre berufliche Entwicklung. Dem Abschlusszeugnis wird ein Zertifikat über die Teilnahme an diesem Projekt beigelegt.

Klassenfahrten, -feste und Schulfestee

Ein wichtiges Fundament einer stabilen Klassengemeinschaft sind die Klassen-fahrten. Allerdings steht das Schulfahrtenprogramm der KAR zurzeit auf dem Prüfstand. Eine Klassenfahrtsgruppe wird ein neues Konzept erarbeiten.

In den Klassen 7 bis 10 können die Schülerinnen und Schüler außerdem (optional) am Schüleraustausch mit der französischen Partnerstadt Bailleul teilnehmen. Ziel des Schüleraustausches ist es, den Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler zu erweitern, ihre Selbstständigkeit zu fördern und die praktische Anwendung von Fremdsprachenkenntnissen zu ermöglichen. In jedem Schuljahr kommt eine Gruppe von etwa 30 französischen Schülerinnen und Schülern aus Bailleul für eine Woche nach Werne (derzeit im November). Die Schülerinnen und Schüler der KAR fahren wiederum im darauf folgenden Mai nach Bailleul. Der Schüleraustausch findet mit der öffentlichen Schule Collège Maxime Deyts sowie mit der privaten Schule Collège Immaculé Conception statt. Die Schülerinnen und Schüler sind in Gastfamilien untergebracht. Sie nehmen zwei Tage lang am Unterricht der Partnerschulen teil und unternehmen gemeinsam zwei Ganztagesausflüge.

Als weiteres Angebot gibt es an der KAR seit dem Jahr 2000 eine "Religiöse Schulwoche". Dieses ökumenische Projekt wird von der Abteilung "Schulseelsorge" des Bischöflichen Generalvikariats Münster sowie dem "Dienst an Schulen" des Pädagogischen Instituts der Evangelischen Kirche von Westfalen veranstaltet. Zielgruppe dieses Angebots sind besonders die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10, aber auch Lehrkräfte und Eltern. Im Mittelpunkt stehen Gespräche über Glaubens- und Lebensfragen auf der Basis persönlicher Lebenserfahrungen und Lebenserwartungen. Aufgrund des starken Interesses an diesem Projekt - nicht nur an unserer Schule - kann die "Religiöse Schulwoche" nur alle drei bis vier Jahre stattfinden.

Alle Klassen der KAR unternehmen außerdem eintägige Wandertage in die nähere Umgebung der Stadt Werne. Über den jeweiligen Zielort wird vorher im Klassenverband beratschlagt und abgestimmt. Zusätzlich finden Besichtigungen zur Veranschaulichung des Unterrichtsstoffes statt, z. B.:

  • Besuch des Kapuzinerklosters im Rahmen des Religions- bzw. Geschichtsunterrichts
  • Besuch der Stadtbücherei und des Museums
  • Theaterbesuche
  • Naturwissenschaftliche Exkursionen

Weiterhin sind Klassen-, Schul- und Sportfeste ein fester Bestandteil im Schuljahresablauf, darunter die Sommer- und Winterbundesjugendspiele (Sportfest), das Volleyball-Nikolausturnier der Jahrgänge 9 und 10. Sehr erfolgreich haben viele Schülerinnen und Schüler der KAR bisher auch an kommunalen und regionalen Sportwettkämpfen (Kreismeisterschaften) teilgenommen.

Die gemeinsame Vorbereitung von Klassen- oder Schulfesten und der sportliche Wettbewerb fördern die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit "ihrer" KAR.

Von den Lehrkräften beider Konfessionen ökumenische Gottesdienste vorbereitet und gestaltet, wie der Schulabschlussgottesdienst der 10-er Klassen, der Adventsgottesdienst für die 5-er Klassen sowie der Einschulungsgottesdienst.

c) Berufsvorbereitung

Die Vorbereitung auf den späteren Beruf ist eines der wichtigsten Elemente unserer pädagogischen Zielsetzung. Schülerinnen und Schüler haben in der Regel nur geringe Vorstellungen vom zeitlichen Rhythmus und den Anforderungen des Berufsalltags. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler daher mit unterschiedlichen Konzepten bei ihrer Berufswahl und Berufsfindung unterstützen.

Die Schülerinnen und Schüler werden zu Beginn der 8. Klasse über den Termin des Praktikums informiert und darauf hingewiesen, dass sie sich um einen Praktikumsplatz kümmern müssen, im Bedarfsfall mit Unterstützung und Beratung der Schule. Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich im BIZ (Berufsinformationszentrum der zuständigen Agentur für Arbeit Hamm/Kamen) unter Anleitung des für die KAR zuständigen Berufsberaters weiter zu informieren.

Einblicke in Betriebsorganisationen und Berufsalltag erhalten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 vor allem durch ein Betriebspraktikum in den ersten drei Februarwochen. Dieses Praktikum dient der Berufswahlvorbereitung und hilft außerdem, Beziehungen zu örtlichen Unternehmen und Institutionen zu knüpfen.

Vor dem Praktikum üben die Schülerinnen und Schüler im Deutschunterricht das Verfassen von Bewerbungsschreiben und Lebensläufen ein. Die allgemeine Vorbereitung des Praktikums erfolgt im Politikunterricht und in einer AG im Bereich des WP II.

Die Schülerinnen und Schüler fertigen außerdem eine Praktikumsmappe an, die folgende Inhaltsaspekte enthält: Erwartungen an das Praktikum, Bewerbungsschreiben, tabellarischen Lebenslauf, Wochenberichte, Erkundung des Betriebes sowie zwei konkrete Tätigkeitsbeschreibungen. Diese Mappen müssen zwei Wochen nach Praktikumsende abgegeben werden.

Ein Team von drei Lehrkräften übernimmt die Organisation der Berufsvorbereitung. Es begleitet das Praktikum zusammen mit weiteren Lehrkräften, die in der Jahrgangsstufe unterrichten. Der betreuende Lehrer besucht die Schülerinnen und Schüler während des Praktikums, steht als Ansprechpartner zur Verfügung und korrigiert die Mappen.

Ergänzend zum Berufspraktikum finden an der KAR berufskundliche Nachmittage statt. Entscheidungshilfen für den Übergang ins Berufsleben bekommen unsere Schülerinnen und Schüler auch durch die Möglichkeit, an den beiden Gymnasien in Werne sowie an verschiedenen Berufskollegs zu hospitieren. Unsere zuständige Berufsberaterin der Agentur für Arbeit Hamm/Kamen berät und begleitet unsere Schülerinnen und Schüler vom Ende der Klasse 8 an bis zum Schulabschluss bei der Berufsfindung mit Gruppen- und Einzelgesprächen. Im Bereich der Berufsvorbereitung arbeitet die KAR eng mit ortsansässigen Betrieben zusammen. So veranstaltet die Volksbank ein Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächs-Training, die AOK ein Vorstellungsgesprächstraining nur für Mädchen. Erweitert wird der Bereich Berufsvorbereitung durch einen Berufschancentest der Firma Allianz und durch unseren Kooperationspartner REWE. Außerdem lädt die KAR regelmäßig den Lionsclub Werne zur Vorstellung von Berufsbildern sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler zum Erfahrungsaustausch ein.

Im Rahmen der Berufsorientierung ist es seit einigen Jahren möglich und auch ge-wünscht, dass Lehrkräfte ein sogenanntes "Lehrerbetriebspraktikum" absolvieren:

"Um Lehrkräften der Sekundarstufen I und II die Möglichkeit zu geben, außerhalb ihres üblichen Tätigkeitsfeldes die Wirtschafts- und Arbeitswelt und ihre allgemeinen Zusammenhänge durch eigen Mitarbeit im Betrieb kennen zu lernen, sollen verstärkt Lehrerbetriebspraktika durchgeführt werden. Dabei sollen Lehrkräfte ihre Beratungs-kompetenz erhöhen und Erfahrungen sammeln zur Auflösung von Rollenstereotypen in frauen- und männertypischen Berufen." (BASS 12-21 Nr.1 Punkt 13)."

In einer ersten Runde haben drei Lehrkräfte teilgenommen: Frau Franklin hat als Englischlehrkraft in der Firma AB electronic sich angesehen, wie dort in einem internationalen Betrieb Englischkenntnisse erforderlich waren. Herr Reidt hat sich den aufstrebenden Logistikbereich in Unna bei der Firma DHL angeschaut. Frau Jahn-Gilles hatte bei Bayer-Schering-Pharma die Möglichkeit, das Einstellungsverfahren kennen zu lernen.

In den nächsten Jahren werden weitere Kollegiumsmitglieder von der Möglichkeit des Lehrerbetriebspraktikums Gebrauch machen.

Sämtliche Maßnahmen, die an der KAR angeboten werden, zeigt die folgende Aufstellung!


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